Nebra - Sky - Diskurs
Nebra - Sky - Diskurs

Die Himmelserscheinungen

Die sichtbaren Bewegungen der Sonne und des Mondes und deren Veränderungen   führen uns über deren Verständnis zu regelmäßigen,  astronomischen und deshalb kalendarischen  Größen. 

 

Ganz sicher standen  deren systematische  Beobachtungen am Anfang jeglicher menschlicher Kulturgeschichte.

 

 

      

 

1. Die Phänomene des Mondes

Vor allem die  Erscheinungen des Mondes haben dem Menschen bei seiner geistigen Entwicklung Pate gestanden.

Der Mond zwingt zum Zählen. (Bei den alten Ägyptern ist er -Thot- der Gott der Schrift und des Zählens)

 

junger, zunehmender Mond

Halbmond

Vollmond

abnehmend

kurz vor Neumond

Dieser Wechsel wiederholt sich alle 29,5 Tage.

Das ist eine sogenannte Lunation. Danach steht der Mond genau wieder gegenüber der Sonne.

2. Die Regelmäßigkeit des Sonnenlaufs:

 

 

Die systematische Beobachtung der Sonne führt zur Erkenntnis ihrer Regelhaftigkeit im Jahreslauf von 365,25 Tagen.

 

- Zur Entdeckung  der Tag- und Nachtgleichen und der Sonnenwenden,

 

- Somit zu einem Kalender.

Systematische Beobachtungen und genaue Aufzeichnungen führen schließlich zu einem vollständigen Wissen über sämtliche Himmelsphänomene.

 

Diese wurden auf der Himmelsscheibe  in einem geometrischen Zeichensystem kodiert.

 

Die Analyse der Scheibe zeigte, dass diese ein Kompendium, eine Zusammenfassung, allen astronomischen Wissens jener Zeit ist, das über Generationen hinweg erworben und überliefert wurde.

Zunächst war das jedoch nur eine Hypothese, eine Vermutung.

Sie mußte erst noch bewiesen werden.

 

Der Beweis ergab sich aus der Plausibilität des Strukturzusammenhanges aller Symbole auf der Scheibe.

Zurück an den Anfang:

Zunächst erscheint uns die Himmelsscheibe als ein relativ ungegliedertes Symbolfeld aber mit  bereits wenigen Andeutungen von Strukturen.

Am Ende wird sich eine verborgene innere Struktur, mit ausgesprochen symmetrischen Eigenschaften ergeben, die sich an nur acht Referenzpunkten orientiert.

 

 

 

Diese acht kardinalen Punkte,

die die Himmelsrichtungen ( O; NO; N; NW; W; SW; S; SO,) grob darstellen,

bilden die systematische Grundlage der Dechiffrierung.

Sie ergeben sich aus vollkommen logischen Schritten:

 

 

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